Die Eizellenbank ermöglicht Schwangerschaften mit bemerkenswertem Erfolg

15.8.2016 Kati Pentti

Die Eizellenbank ermöglicht Schwangerschaften mit bemerkenswertem Erfolg

Die vierjährige, systematische Arbeit in der Produktentwicklung bei Ovumia bringt ausgezeichnete Ergebnisse bei der Fruchtbarkeitsbehandlung mit tiefgefrorenen Eizellen hervor. Dank eines neuen Gefrierverfahrens kann die Eizellenbank auf ähnliche Weise genutzt werden, wie eine Samenbank. Bei Ovumia werden ähnlich hohe Erfolgsraten bei der Behandlung erzielt, wie bei den sog. Frischübertragungsbehandlungen. Die Eizellenbank hilft deutlich bei Behandlung von ungewollter Kinderlosigkeit, die ihren Grund bei der Frau hat. Bei Ovumia wurden im letzten Jahr etliche Spenderbehandlungen unter Verwendung der Eizellenbank durchgeführt und es wurden so zahlreiche erfolgreiche Schwangerschaften erreicht.

“Die jahrelange Erfahrung des Teams von Ovumia mit der Übertragung von befruchteten Eizellen sowie der starke Fokus auf Labortechnik ermöglichen bei der Nutzung der Eizellenbank ein gutes Erfolgsniveau”, sagt die Leiterin des Eizellenbank-Teams von Ovumia, Kati Pentti. “Ein großer Dank gehört vor allem allen Spenderinnen der Eizellen! Im Verlauf des vergangenen Jahres haben wir unser Know-how bei der Anwendung der Eizellenbank vertieft. Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit Hilfe der Bank den auf Spendereizellen wartenden Kunden schneller eine Behandlung anbieten können, und das bei Sicherstellung guter Behandlungsergebnisse.”

Die Eizellenbank beschleunigt das Schwangerwerden, denn mit ihrer Hilfe gelangt man ohne Warteliste zur Behandlung. Früher konnte die Wartezeit für Spendereizellen über ein Jahr betragen. Dank des neuen Verfahrens kann man schneller schwanger werden, ohne hormonelle Synchronisierung der Monatsperiode von Empfängerin und Spenderin der Eizelle. Die Eizellen der Eizellenbank stammen von freiwilligen, gesunden finnischen Spenderinnen.

Die guten Behandlungsergebnisse mit Hilfe der Eizellenbank bei Ovumia ermöglichen auch das vorausplanende Einfrieren von eigenen Geschlechtszellen der Frau für die Zukunft (engl. social egg freezing). Die Erhaltung der Fruchtbarkeit ist ein steigender Trend in den westlichen Ländern, in denen das Durchschnittsalter der Erstgebärenden immer höher wird. Die Fruchtbarkeit der Frau sinkt nachweislich schon nach dem 30. Lebensjahr deutlich. Die tiefgefrorene Aufbewahrung von den eigenen Eizellen der Frau in jungen Jahren für eine spätere Schwangerschaft ist schon heute z.B. in Schweden und in den USA beliebt. Dank der Eizellenbank-Technologie von Ovumia ist der Service nun auch für finnische Frauen verfügbar.

Kati Pentti
Dr. med., Fachärztin für Frauenkrankheiten und Geburten sowie gyn. Endokrinologie, Leiterin des Eizellenbank-Teams

Candido Tomas
Dr. med., Facharzt für Frauenkrankheiten und Geburten sowie gyn. Endokrinologie, Entwicklungsleiter

Johanna Aaltonen
Dr. med., Fachärztin für Frauenkrankheiten und Geburten sowie Fortpflanzungsmedizin, leitende Ärztin

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